Liebe Solawi-Mitglieder,
wir möchten unsere Solawi voranbringen und euch gleichzeitig größere Flexibilität ermöglichen. Daher suchen wir möglichst zu Anfang April (Beginn des neuen Anbaujahres), evtl. auch etwas früher zum Vorbereiten, einen Raum für ein neues (Innen-) Stadt-Depot in Oldenburg.
Wir freuen uns über eure Vorschläge – möglich sind z. B. kleine Ladengeschäfte, Gartenhäuschen, bislang ungenutzte Nebenräume in öffentlichen Gebäuden bzw. freie Flächen, auf denen wir eine kleine Hütte etc. errichten können – je günstiger, umso besser !
Wichtig ist Strom (Kühlschrank !), fließend Wasser ist wünschenswert (Reinigung von Brettern und Messern etc.).
Der Raum muss für den Fahrer erreichbar sein, d. h. ein mit Gemüsekisten beladener Rolli muss aus dem Sprinter über Rampen abgeladen werden und möglichst in bzw. vor den Raum gefahren werden können. Und auch die AbholerInnen sollten diesen per Rad und Auto gut erreichen können !
Ausreichende Größe muss natürlich auch gegeben sein, zumindest muss an den Wänden genug Platz sein, um die Kisten (in Regalen) abzustellen. .. und im Sommer darf es nicht zu heiß werden darin. Bei einer langfristigen Mietmöglichkeit würden wir gerne einen kleinen begehbaren Kühlraum (Kühlzelle) einbauen, der die Waren frisch hält.
Der Raum muss abschließbar sein, sodass gewährleistet ist, dass nur AbholerInnen Zugang haben.
Die Depot-Betreuung ist bislang noch nicht geklärt – auch hier sind wir für Vorschläge offen. Denkbar ist z. B. auch die Kooperation mit einem bestehenden Geschäft, sodass das dortige Personal unsere Waren im Blick hat.
Wir können uns auch die Einrichtung eines „Treffpunkts“ mit Sitzgelegenheiten und Kaffeemaschine und noch vieles andere vorstellen 😉 .
Wir überlegen, dieses Depot bis zu dreimal pro Woche anzufahren mit frischer Ware, sodass eine flexible Abholung über die Woche möglich ist.
Gleichzeitig wollen wir euch die Möglichkeit zu einer individuellen Gemüseauswahl eröffnen („Kattendorfer Modell“) – d. h. , dass die Menge an Lagergemüse (z. B. 2 kg Gesamtmenge) wie Möhren, Sellerie, Rote und Gelbe Bete, Zwiebeln und Kartoffeln in dem neuen Depot von euch nach euren Bedürfnissen zusammengestellt werden kann (Wahl-Prinzip). Für knappes Gemüse wie Tomaten und Gurken wird es Hinweise geben wie „Bitte nehmt nicht mehr als 500 g pro Anteil.“ (Maximal-Prinzip) und für Gemüse, das nicht lange haltbar ist und deshalb „raus muss“, gäbe es dann z. B. den Hinweis „Bitte pro Anteil unbedingt einen Brokkoli nehmen.“ (Minimal-Prinzip).
Meldet euch gerne bei Imke unter kontakt@solawi-oldenburg.de oder sprecht uns direkt an – wir freuen uns über jeden Hinweis und auf eure Ideen !
Doris und Annette (vom Orga-Team) laden euch zu einem Workshop am Freitag, 23.01.26, ein. Hier erfahrt ihr, wie Gemüse durch Fermentation haltbar gemacht wird. Victor Thomas, Inhaber der Bremer Manufaktur „Umami Ferment“, gibt euch dabei einen Überblick über die verschiedenen Fermentationsmethoden und die wichtigsten Grundlagen des Fermentationsprozesses.
Ihr könnt an dem Nachmittag (mindestens) ein Glas fermentiertes Gemüse herstellen und natürlich mit nach Hause nehmen.
Das Ganze findet auf dem Hof im Saal von 14:00 bis 17:30 Uhr statt, Gemüse und Getränke werden für einen Beitrag von 10,- € pro Person bereitgestellt. Ihr könnt euch bereits jetzt verbindlich anmelden per Mail an Doris unter HuderMohren@t-online.de. Weitere Infos folgen zeitnah !
Wir freuen uns, dass die Stadt Oldenburg den Workshop aus dem Projekt Alle fürs Klima finanziell unterstützt und danken Doris und Annette für die Initiative !

Vom NDR gibt es eine tolle Reportage über die Solidarische Gemüsegärtnerei in Ziethen bei Ratzeburg.
Und last, not least sagen wir DAAAAANKE !! Im Endspurt haben wir es mit eurer Hilfe kurz vorm Jahresende geschafft, den gesamten Betrag von 660.000,- € für die Landkauf-Aktion mit der Kulturland-Genossenschaft zu erreichen. Mehr dazu und wie es jetzt weitergeht berichten wir in einer der nächsten Wochen ;-))
Eine schöne Woche bis zum dritten Advent wünscht
ein sehr beschwingter Eike
Unsere Ernteanteile in der KW 50 – 25:




Aus der Fleischverarbeitung vom Johannshof: Fleischanteile
In der Woche 50 verteilen wir kein Fleisch an euch, da es in der KW 49 die Fleischpakete von unserem Jungrind für euch gab.
Aus der Käserei: Milchanteile A, B und C
Ein Milchanteil umfasst Produkte aus 4 l Kuhmilch.
Milchanteil „A – vorwiegend frisch“:
- 250 g Quark
- 220 g Frischkäse
- 190 g Hofkäse mit Gewürzen
Milchanteil „B – vorwiegend gereift“:
- 250 g Bergkäse mittelalt
- 1 Zwerg
Milchanteil „C – Mix“:
- 2 x 500 g Joghurt
- 1 Zwerg
- 190 g Bergkäse mittelalt
Vom Johannshof: Eieranteil
Ein Eieranteil umfasst 3 Eier.
Aus der Imkerei: Honiganteil
Ein Honiganteil umfasst 250 g Honig pro Monat.
Für den Dezember verteilen wir in dieser Woche Raps-Honig an euch.
Den nächsten Honig-Anteil verteilen wir dann im Januar in der KW 4.
Bringt die leeren Gläser bitte zurück … in Oldenburg über das Depot / Jascha. „Unser“ Imker Marian kann diese waschen und erneut verwenden !
Aus der Hofbäckerei: Brotanteil
Ein Brotanteil umfasst 500 g Brot.
Diese Woche gibt es Gewürzbrot (1000 g) bzw. geschnittenes Schwarzbrot (500 g) und Ciabatta (500 g), die ihr frei miteinander kombinieren könnt. Wer nur einen Brotanteil hat, kann sich natürlich auch ein halbes Gewürzbrot nehmen 😉.
Hinweis: Das Ciabatta enthält Butter.
Die Zutaten der einzelnen Brotsorten findet ihr hier.
Aus unserer Gärtnerei: Gemüseanteile (GA)
Ernteliste – großer Anteil:
| 150 | g | Postelein |
| 1 | Stück | Wirsing |
| 800 | g | Rübchen / Rettich |
| 1 | Stück | Kossak |
| 800 | g | Möhren |
| 500 | g | Zwiebeln |
| 1 | kg | Goldmarie |
Ernteliste – kleiner Anteil:
| 100 | g | Postelein |
| 1 | Stück | Wirsing |
| 500 | g | Rübchen / Rettich |
| 500 | g | Möhren |
| 300 | g | Zwiebeln |
| 0,6 | kg | Goldmarie |