Liebe Solawi-Mitglieder,

eine spannende Woche liegt hinter uns. Am Freitagnachmittag im Sonnenschein fühlte es sich an, als wäre der Schneesturm schon wochenlang her, doch am Montag gab es wieder Frost und Eisregen. Am Mittwoch sind wir mit einem Team rausgefahren, um einen Schwung Porree zu ernten für das Naturkost Kontor (NKK) in Bremen, unseren langjährigen Lieferanten und auch Kunden.

Wir waren uns nicht sicher, ob die Ernte schon wieder funktioniert. Ist der Boden noch gefroren ? Ist der Boden zu nass ?
Angekommen am Acker musste erst mal eine Schneewehe weggeschaufelt werden, um überhaupt mit dem Trecker zum Porree gelangen zu können. Der Porree wird mit dem Trecker „unterschnitten“, dabei wird ein Eisen unter dem Porree hindurchgezogen, um die Wurzeln zu kappen und den Porree zu lockern.

Jan und Aziz ernten den Porree bei prächtigem Winterwetter.

Und siehe da, es funktionierte ! Es folgte ein Anruf in Bremen bei NKK mit der Info, dass wir liefern können – aber die kurze Preisverhandlung mit dem Ziel, 20 ct. mehr pro kg zu erzielen, scheitert , da auch andere Höfe nach dem Frost wieder ernten können und viel Ware auf dem Markt ist.

Warum schreibe ich das Ganze in einem Solawi-Wochenbrief ? Warum müssen wir Porree an den Naturkosthandel verkaufen ?

Ziel unserer Planung ist es, ausreichend Porree anzubauen, um euch in den Herbst- und Wintermonaten gut zu versorgen. Je nach Witterungsverlauf kann eine Porreestange zwischen 300 g und 600 g wiegen, was auf dem großen Acker einige hundert kg mehr oder weniger ausmacht. Wir planen immer etwas Puffer ein – und liegen durch den guten Ertrag in diesem Jahr deutlich über dem Bedarf. Außerdem brauchen wir die zusätzlichen Einnahmen im Winter, da wir mit einem großen Gärtnerei-Team durch das gesamte Jahr gehen. In anderen Betrieben ist es üblich, mit vielen Saisonarbeitskräften die Arbeit im Sommer zu bewältigen und möglichst wenig festangestellte MitarbeiterInnen zu beschäftigen.

Die Solawi mit ihren recht gleichmäßigen monatlichen Einnahmen bietet uns die Möglichkeit, unsere MitarbeiterInnen rund um das Jahr zu beschäftigen !

In den letzten Jahren hat sich die Solawi zu einer festen und tragfähigen Säule unseres Betriebs entwickelt, deren Mitglieder – also ihr – konstant rund 25 Prozent der von uns erzeugten Produkte abnehmen. Im Jahr 2026 soll dieser Bereich weiter wachsen, um mehr Menschen in unserem Umkreis mit wunderbaren Lebensmitteln zu versorgen und dem Hof in Grummersort eine stabile Zukunft zu ermöglichen – ohne jede Woche mit Händlern um den letzten Cent für das Gemüse verhandeln zu müssen …

Die NWZ hat noch einmal über unsere Landkauf-Aktion berichtet – vielen Dank dafür ! Hier geht es zum online-Artikel (mit Abo lesbar ..)

Der Kalender für das Jahr 2026 ist online – ihr findet ihn auf der Seite Häufige Fragen rechts unten / auf dem Handy ganz unten ! Auch in diesem Jahr gibt es wieder vorgezogene Monatsanfänge (für April und Juli) und Feiertage, die Einfluss haben auf unsere Abholtage – der Karfreitag und diesmal auch der Tag der Arbeit (01.05.) betreffen die AbholerInnen auf dem Hof, in Jever und im Oldenbloc, die beiden Feiertage im Oktober betreffen die DEL-Sa-AbholerInnen. Diesen bieten wir dann ausnahmsweise an, zwischen einer vorgezogenen Abholung am Mittwoch auf dem Markt oder am Freitag auf dem Hof zu wählen.
Die Abholwochen für Honig sind für das ganze Jahr festgelegt und in honiggold markiert.

Liebe Grüße von
Eike

Unsere Ernteanteile in der KW 4 – 26:

Aus der Fleischverarbeitung vom Johannshof : Fleischanteile

Diese Woche gibt es für die ganzen Anteile je ein Paket Kochwurst und Pinkel.
Für die halben Anteile gibt es in dieser Woche ein Paket Kochwurst.

Wegen der Witterung mussten wir – wie geschildert – den Grünkohl früher ernten und verteilen, der eigentlich für diese Woche vorgesehen war. Kochwurst und Pinkel passen aber auch ganz hervorragend zu einem Steckrüben- / Gemüseeintopf 😉 !

Aus der Käserei: Milchanteile A, B und C

Ein Milchanteil umfasst Produkte aus 4 l Kuhmilch.

Milchanteil „A – vorwiegend frisch“:

  • 250 g Quark
  • 230 g Brie
  • 1 Zwerg

Milchanteil „B – vorwiegend gereift“:

  • 250 g Bergkäse mittelalt
  • 220 g Frischkäse

Milchanteil „C – Mix“:

  • 250 g Kräuterquark
  • 1 Zwerg
  • 170 g Stedinger Garten



Vom JohannshofEieranteil

Ein Eieranteil umfasst 3 Eier.

Aus der Imkerei: Honiganteil

Ein Honiganteil umfasst 250 g Honig pro Monat.

Für den Januar verteilen wir in dieser Woche den Sommertracht-Honig an euch.
Den nächsten Honig-Anteil verteilen wir dann im Februar in der KW 8.

Bringt die leeren Gläser bitte zurück … in Oldenburg über das Depot / Jascha. „Unser“ Imker Marian kann diese waschen und erneut verwenden !

Aus der Hofbäckerei: Brotanteil

Ein Brotanteil umfasst 500 g Brot.

Diese Woche gibt es Körnerbrot (1000 g) und Dinkelkrustchen (500 g), die ihr frei miteinander kombinieren könnt. Wer nur einen Brotanteil hat, kann sich natürlich auch ein halbes Körnerbrot nehmen 😉.

Die Zutaten der einzelnen Brotsorten findet ihr hier.

Aus unserer Gärtnerei: Gemüseanteile (GA)

Ernteliste – großer Anteil:

1StückZuckerhut
2StückPorree
1StückSteckrübe
3StückSchwarzer Rettich
1StückKohlrabi Kossak
800gMöhren
500gZwiebeln
1kgSolara

Ernteliste – kleiner Anteil:

1StückZuckerhut
1StückPorree
1StückSteckrübe
2StückSchwarzer Rettich
500gMöhren
300gZwiebeln
0,6kgSolara
Solidarische Landwirtschaft Oldenburg
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