Drei junge Familien haben im Sommer 2017 als neue Pächter*innen die Hofgemeinschaft Grummersort übernommen und führen die biologisch-dynamische Arbeit an diesem Ort weiter. Die neue Hofgruppe besteht aus sechs Erwachsenen und sechs Kindern.

  • Eva Rotter und Sebastian Mall mit Benjamin, Elias und Amalie
  • Marie Martensen und Christoph Zimmermann mit Mia
  • Julia und Eike Frahm mit Thole und Mascha

Zum Generationswechsel möchten wir unsere Kund*innen mit in die landwirtschaftliche Arbeit einbinden. Wir bieten Menschen aus unserem Umkreis die Möglichkeit mit der Übernahme eines Ernteanteiles die Verantwortung für die Pflanzen, Tiere und Menschen auf dem Hof mitzutragen. Seit Mai 2017 trägt die Solawi-Gruppe Oldenburg einen Teil der Hofgemeinschaft Grummersort durch ihre monatlichen Beiträge finanziell und erhält wöchentlich ihren Anteil der Ernte bzw. Produkte, welche zu der gegebenen Jahreszeit auf dem Hof entstehen. Die Verbindung zwischen Stadt und Land wird weiter gestärkt und Raum geschaffen zum Miterleben und Mitarbeiten auf dem Hof.

Mehr Infos zum Hof gibt es auf hofgemeinschaft-grummersort.de.

Mehr über uns und die Solawi erfahrt ihr zum Beispiel auch hier:

 

Solawi-Mitglieder

Die Solawi-Mitglieder sind Menschen aus Oldenburg und Umgebung. Je nach Zeit, Lust und Kapazitäten kann man sich noch über die Ernteanteile hinaus beteiligen und zum Beispiel Infostände betreuen, Werbung machen oder andere Sachen planen, organisieren, netzwerken etc. Im Rahmen einer Orga-Gruppe treffen sich einige Mitglieder einmal im Monat, um die Solidarische Landwirtschaft für Oldenburg auszubauen und publik zu machen sowie sich mit dem Thema der Solidarischen Landwirtschaft zu beschäftigen. Die Treffen finden im Ökumenischen Zentrum statt.

Unsere Beweggründe und Visionen

Was wir erreichen wollen: 

  • Bäuerliche Arbeit wertschätzen und durch angemessene Entlohnung faire Arbeitsbedingungen ermöglichen
  • Marktmacht, Profit-Orientierung und die Unterteilung in „Erzeuger*innen“ und „Verbraucher*innen“ hinterfragen
  • Die Stadt-Land-Beziehung stärken und die Verantwortung und Risiken der Erzeugung teilen
  • Durch lokale Wirtschaftskreisläufe die Region stärken und Krisensicherheit schaffen
  • Sortenvielfalt erhalten und eine gesunde Tier- und Pflanzenwelt fördern
  • Landwirtschaft erfahrbar machen, insbesondere auch für Kinder
  • Den ökologischen Fußabdruck verringern durch kurze Lieferwege und Einsparung von Verpackungen, Etiketten etc.
  • Verschwendung vermeiden:
    • Produktion orientiert sich an realen Bedürfnissen der Menschen, daher keine Überproduktion
    • Keine Mindesthaltbarkeitsdaten
    • „Geschmack statt Optik“ – kein Schönheitswahn für Lebensmittel
  • Transparente Kommunikation
  • Gemeinsam sinnvolle Arbeit erleben
  • Viele Menschen erreichen und zeigen, was gemeinsam möglich ist
  • Raum für Begegnungen schaffen, z. B. in einem Café oder einer Gemeinschaftsküche